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Wer die Wahl hat

Es ist gar nicht einfach eine Auswahl zu treffen, vor allem wenn man sich eh schon schwer entscheiden kann!

Ich habe, seit dem ich meinen Entschluß gefasst habe, so viele wirklich interessante Zuschriften bekommen, aus denen tolle Kontakte entstanden sind . Aber wie es immer so ist, die die interessant erscheinen, haben entweder andere Routen oder Zeitpläne, oder aber suchen selbst etwas anderes als mich. Andere wiederum sind sich selbst noch gar nicht sicher wann und ob sie überhaupt los wollen/können und wieder andere haben weder Zeit noch Mittel und wollen dafür aber um so intensiver weg. Einige sind schon unterwegs und findens nun alleine langweilig oder aber sie sind schon auf dem Sprung und machen Anfang 2014 schon los, ich möchte aber von Anfang an mit dabei sein und kann erst ab Fühjahr 2015.

Es gibt so viele Kategorien von Männern die eine Weltumsegelung ins Auge fassen oder sogar schon planen, mit Boot oder ohne, mit Ziel oder ohne und natürlich mit Geld oder ohne :o)

Ich kann also nur schauen, welcher Typ würde am besten zu mir passen. Ich sehe mich selbst nicht als Aussteigerin, sondern eher als Reisende die für ein paar Jahre etwas von der Welt sehen möchte. Ich werde hier in Berlin meine Zelte zwar minimieren, aber nicht ganz abbrechen, so das ich jederzeit auch wieder zurück kann und würde. Mir gefällt mein Leben hier, es ist zwar manchmal etwas einsam in dieser großen Stadt, aber ich habe irrsinnig viele Freunde, einen tollen Job und ne noch tollere Wohnung. Aber genau diese Aspekte werden mir auch bei meiner Reise helfen, Freunde die mich bestimmt besuchen werden, ein Job den ich jederzeit wieder bekomme und die Wohnung wird mir die Reise finanzieren und da sein wenn ich zurückkomme. Ich möchte einfach die Welt sehen, an Orte kommen, wo ich noch nie war und mein Leben so leben wie ich es noch nie getan habe.

Natürlich werde ich mir ganz genau überlegen mit wem ich fahre, aber ich hab ja noch ein ganzes Jahr Zeit. Man kann sich beschnuppern und im nächsten Sommer gemeinsam Urlaub machen und schauen wie man auf engstem Raum gemeinsam klar kommt, nirgendwo lernt man sich schneller und intensiver kennen als auf einem Boot. Und genau das werde ich mir auch genau ansehen, schließlich wird es im besten Fall in den nächsten 5 Jahren mein zu Hause sein. Aber eigentlich sollte die Kombination stimmen und Kompromisse muss man immer eingehen, wichtiger ist mir also wie man sich versteht, dann kann das Boot auch klein sein.

Ich hoffe ich werde die richtige Wahl treffen und so lange wie möglich mit einem Mann zusammen alles erleben. Sollte das nicht klappen, tritt eben Plan-B in kraft und ich werde trampen.

Barcelona

Ersteinmal wollte ich also Erfahrungen sammeln. Nur ist in Berlin im Herbst nicht mehr wirklich viel los auf den Seen und mein Job ließ es leider nicht zu an den Wochenenden irgendwohin zu fahren, schließlich musste ich Samstags arbeiten. Aber ich hatte im November noch eine Woche Urlaub und der Zufall wollte es mal wieder, das ich seit kurzem mit einem Deutschen in Spanien lebenden Kontakt hatte. Er war schon einmal über den Atlantik gesegelt und hat ein Jahr in der Karbik verbracht, er hatte viel zu erzählen und ich war gespannt.

1378319_561623867206627_864385577_nIch buchte also 4 Wochen vorher wieder einen sehr günstigen Flug bei Easyjet und freute mich schon diebisch endlich meine, bis dahin ganz frisch erworbenen, theoretischen Kenntnisse anwenden zu können und noch ne gute Portion dazu zulernen. Er hatte mich auf sein Boot eingeladen und wir wollten ev. je nach Wetter nach Mallorca rübersegeln, unabhängig davon hatte ich mit ihm 1-2x geskypt und empfand die Konversation als sehr angenehm, vor allem eben so gar nicht aufdringlich.

Die Zeit verging wie im Fluge, nur leider bekam ich ein paar Tage vor meinem Abflug eine schlechte Nachricht- der Motor des Bootes auf dem er wohnte sei defekt, er würde zwar versuchen ihn zu reparieren, könne aber nichts versprechen, wir würden also wohl mit dem Boot nicht segeln könnten. Aber ein anderer Bekannter würde ein paar Tage dort sein und wir würden dann mit deren Yacht rausfahren können. Ich sah das erstmal entspannt und optimistisch, denn irgendetwas würde sich schon ergeben.

Ich stieg also am 1.Nov. in den Flieger und freute mich auf das Meer, die Sonne, Barcelona und natürlich endlich wieder zu segeln. Am Flugplatz angekommen, wurde ich auch schon abgeholt und wir fuhren mit dem Bus zu der etwas abseits gelegenen Marina in dem kleinen Vorort Castelldefels. Mich begrüßten 20°C, strahlender Sonnenschein und das Meer. Wenn man aus 10°C Nieselregen und grauem Berlin kommt, fühlt sich das an wie das Paradies! Das Boot auf dem er wohnte, war eine 43 Fuß Ketsch mit Centercockpit, die sehr großräumig war und eine super Fahrtenyacht abgab, so in etwa stellte ich mir mein zukünftiges zu Hause vor. Ich fühlte mich gleich sehr wohl und durfte sogar in der Heckkabine schlafen. Wie luxuriös war doch dieses Boot im Gegensatz zur kleinen „Mary Fisher“!

Leider wurde mein junges Glück postwendend getrübt, denn ich erfuhr das der Motor vorerst nicht reparabel sei und zu allem Übel der Eigentümer der Ketsch, die Liegegebühren für das Boot nicht bezahlt hätte. Als Vorsichtsmaßnahme hätte die Marinakapitänerie eine Kette um die Schraube gelegt, so das ein Hinaussegeln unmöglich gewesen wäre. Ich war sehr enttäuscht, wollte ich doch auch sehen wie sich dieses tolle Boot auf dem Wasser anfühlt, aber ich hatte ja noch die Hoffnung mit seinem Bekannten segeln zu können. Dieser kam dann auch am nächsten Abend und ich durfte mir sein Boot, eine AMEL ansehen. Mein Gott wieviel Luxus konnte man auf einem Boot unterbringen, es war unglaublich- Waschmaschine, Spülmaschine, Wäschetrockner, es mangelte an nichts! Auch die Innenausstattung war sehr luxuriös und sehr geräumig, außen war alles vollautomatisch, man drückte nur noch auf Knöpfe und alles rollte sich ein und aus. Trotzdem das alles sehr beeindruckend ausschaute, war es mir doch einen Tick zu übertrieben, die Ketsch auf der ich wohnte war mir da um einiges gemütlicher und wohnlicher.

DSC_0144-kAm nächsten Tag war super Wetter, herrlichster Sonnenschein und 12 Knoten Wind. Ich packte alles zusammen was ich für einen Segeltörn brauchte und wir begaben uns zu seinem Bekannten. Die Männer waren auch bald in Fachgespräche verwickelt, schließlich hatten sie sich ein paar Wochen nicht gesehen und es gab noch einiges zu reparieren, was abgesprochen werden musste. Nach einer Stunde nahm ich mir mein Buch und als sich gegen frühen Nachmittag die Sonne langsam gen Westen neigte und die Männer anfingen die besprochenen Reparaturen auch spontan zu beginnen, verabschiedete ich mich von dem Gedanken an diesem Tag segeln zu können. Da es aber Tag 2 meines Urlaubs war, genoß ich es einfach mit wundervoller Aussicht auf den Hafen lesend in der Sonne zu sitzen. Leider wiederholte sich dieses Schauspiel aber am nächsten und übernächsten Tag. Doch da ich Gast war und zudem weder etwas für meine Unterkunft noch einen Segeltörn bezahlt hatte, konnte ich kaum Ansprüche stellen. Mir blieb nur die unverständige Ratlosigkeit, wieso man so ein irres Boot sein Eigen nannte und es gar nicht seinem Zweck entsprechend nutzte?! Am nächsten Tag dann fuhr der Bekannte wieder ab und ließ uns unverrichteter Dinge zurück mit der Bemerkung, dass es doch sehr schade gewesen sei, gar nicht segeln gewesen zu sein. Snob, Luxus ist es nur weil man es tun KÖNNTE, aber nicht muss?!

DSC_0108-kDie nächsten Tag verbrachten wir dann also mit Exkursionen nach Barcelona, der wirklich tollen Stadt am Meer, dem nächstgelegenen idyllischen Dorf Garraf und der wunderschönen Hafenstadt Sidges. Es waren wirklich tolle Ausflüge und Land und Leute begeisterten mich zusehens. Zwischendurch genoss ich es einfach am Strand in der Sonne und sogar einmal im Meer zu baden, welch Luxus mitten im November! Aber ich musste mich damit abfinden, nicht segeln zu können. So nah und doch so fern :o(

Ein kurzer Hoffnungsschimmer kam mir noch, als ich wieder andere Bekannte von ihm kennenlernte, die im Hafen wohnten und auch ein Boot hatten. Es war zwar nur ein kleines 9,5 Meter Boot, aber das war immerhin einen Meter länger als die Mary Fisher. Leider wurde diese Hoffnung schnell wieder zerschlagen, da sie mitten in den Reparaturarbeiten steckten und die Batterien auch erst einmal erneuert werden mussten. Die Beiden hatten aber auch Pech, denn sie hatten erst kurz nachdem sie das Boot im Frühjahr gekauft und aus dem Wasser geholt hatten, festgestellt das es Osmose hat. Aber- gekauft wie gesehen -konnten sie es nicht mehr reklamieren.

DSC_0125-kSo fuhr ich nach 12 Tagen unverrichteter Dinge wieder ab, zwar mit super vielen neuen Eindrücken, aber eben ohne auch nur einmal gesegelt zu sein. Und dennoch war ich froh es getan zu haben, denn dadurch habe ich tolle Menschen kennengelernt und konnte mir zur genüge Boote anschauen, der Hafen war schließlich voll davon. Ich hoffe ich bin nun nicht zu sehr verwöhnt, denn ich weiß jetzt, dass man für eine längere Fahrt von 3-5 Jahren, ein größeres Boot von mind. 11-13 Metern haben sollte. Auch habe ich einen schwenkbaren Herd zu schätzen gelernt, das es auch in Booten Toilettentüren und sogar Duschen gibt und das auch die teuersten Schiffe kaputt gehen und deren Reparatur dann um einiges tragischer ist.

Und noch ein irrer Zufall hat sich nach meiner Rückkehr herausgestellt- mein Sohn hatte sich für sein Praktikum in Norwegen, Spanien oder Italien beworben und wurde tatsächlich an der Uni in Barcelona angenommen! Ich werde also nicht das letzte Mal dort gewesen sein…

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Wieder zu Hause

Da saß ich nun, voll von Erinnerungen und Eindrücken, die mich total geflasht hatten. Und voll von Zukunftsvisionen, aber auch vielen Fragen. Also auf ins Internet, mit Foren kannte ich mich aus, die hatten mir schon in so manchen Situationen geholfen, wer wenn nicht alte Hasen konnten meine Fragen beantworten. Und siehe da es gab einige gut besuchte Foren, also erstmal Überblick verschaffen und dann rein da. Es gibt schließlich keine doofen Fragen, sondern nur doofe Antworten. Tscha und die bekam ich auch zur genüge. Und damit nicht genug, ich wurde nicht nur belächelt, sondern auch bevormundet und sogar beschimpft. Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie solch herablassende Menschen wie unter den Foren-Seglern getroffen und ich bin seit über 10 Jahren in verschiedensten Foren unterwegs. Ich hatte da wohl volle Kanne in ein Wespennest gestochen, welch Fauxpas als Frau segeln zu wollen und dann auch noch gleich richtig.

Aber natürlich hat jede Medaille zwei Seiten und ich bekam unter anderem auch per PN ganz wunderbare Nachrichten und ich wurde zum TO-Stammtisch eingeladen, den ich auch sehr gerne besuchte. Hier bekam ich Antworten auf meine Fragen und natürlich auch Tipps und Hinweise. Die Nachrichten die ich nun fast täglich bekam, waren von ganz unterschiedlicher Natur. Zum einen waren es Forenmitglieder, die sich beinahe für das Verhalten der Banausen entschuldigten, aber auch Abenteurer die selbst schon auf großer Fahrt waren oder es planten. Daraus entstanden ganz wunderbare Kontakte, die ich versuche dauerhaft zu pflegen, was allerdings auf Grund der Menge und auch Vielfältigkeit nicht ganz einfach ist ;o) Ganz besonders freute mich mich aber über einen Kontakt zu einer Frau, die sich sowohl hier im Forum, als auch in der Realität einen sehr guten Stand in dieser Männerdomäne erarbeitet hatte und die mir wirklich wertvolle Tipps aus Frauensicht gab. Wir hatten einen wirklich spannenden Abend miteinander und wollten sowohl segeltechnisch als auch sonst Berlin unsicher machen. Schade nur, das auch sie, wie so viele Andere hier, einen anderen Humor hatte, Sarkasmus ist halt nicht jedermans Sache. Aber was solls, so lange man sich live versteht, ist die Schreiberei doch nebensächlich.

Nunja, ich hatte mich natürlich inzwischen auch belesen- Beate Kammlers Roman z.B. aber auch Christiane Grabow und beide haben mir bestätigt, dass mein Vorhaben sehr wohl realisierbar ist. Unabhängig davon habe ich mich natürlich mit Freunden darüber unterhalten und ausnahmslos alle fanden die Idee toll. Die einen beneideten mich um meinen Mut und andere hegten selbst insgeheim solche Pläne. Aus den unerwartetsten Richtungen kamen auf einmal Zusprüche- meine Nachbarn z.B. würden meinen Keller, den ich seit Jahren an sie vermiete, freiräumen um meinen Kram dort unterzustellen. Eine Freundin offenbarte mir das sie auch gerne einen Segelschein machen wollte und mein Sohn hat sich auch gleich mit eingeklinkt, nun machen wir den im Frühjahr zu dritt. Und meine beste Freundin offenbarte mir, das sie schon seit einiger Zeit ein Weltreise mit ihrer Partnerin plant, allerdings per Backpacking.

Mein Sohn war schwer begeistert, auch er würde ja über kurz oder lang ins Ausland gehen und freute sich nun, seine Mutter nicht hier zurück lassen zu müssen, sondern selbst auf Abenteuer zu wissen. Seit Jahren beschwerte er sich schon, das ich doch kaum etwas von meinem Leben haben würde, immer nur arbeiten, kaum Freizeit und Jahr ein Jahr aus campen an der Ostsee. Aber als Mutter steckt man halt zurück, die eigenen Bedürfnisse treten in den Hintergrund, aber nun sollte es sich auszahlen, das ich schon mit 23 Jahren Mutter wurde. Und das ich nicht alles ganz so falsch gemacht hatte, bewies mein Sohn, der nun seine Ausbildung zum Biotechniker an einer Fachhochschule machte und im Herbst 2014 ein EU gefördertes Praktikum im Ausland machen würde. Es sollte eben alles so sein!

Es war einfach unglaublich und ist es immernoch!

Parallel zu allem erstellte ich mir eine ToDo-Liste von Dingen die in den nächsten Monaten zu erledigen wären. Einges davon hatte ich eh seit Jahren vor, habe sie aber immer aus Bequemlichkeit vor mir hergeschoben.
Und da so ein Blog ja zum laut denken ist, legen wir mal los:

1. Segelpartner finden,
2. segeln gehen
3. Kostenplan erstellen,
4. Wohnungsmieter finden,
5. Sonnenbrille anfertigen lassen,
6. Visa Card organisieren,
7. Segelschein machen,
8. vom materiellen Ballast befreien,
9. ärztlich durchchecken lassen,
10. Impfen lassen,
11. Zähne durchchecken lassen,
12. Reisepass beantragen,
13. Job kündigen,

Da waren sie also meine 13 Probleme. Einige waren schnell zu bewerkstelligen, andere wiederum noch viel zu früh.
Am schwierigsten von allem aber würde wohl Punkt 1 werden. Also auf in die Welt des Internet, Annoncen aufgeben, Emails schreiben, Treffen vereinbaren, kennenlernen, es würde spannend werden. 1. sollte sich mit 2. verbinden lassen, aber auch das gehört ja zum kennenlernen, denn nirgendwo lernt man sich in kürzerer Zeit kennen, wie auf einem Segeltörn auf dem man 24/7 miteinander verbringt. 3. und später dann 4. war recht einfach zu bewerkstelligen, denn durch das Glück eine Eigentumswohnung zu besitzen, die auch noch sehr schön geschnitten und im grünen Speckgürtel Berlins gelegen und dadurch gut zu vermieten ist, würde ich durch die Mieteinnahmen eine geregelte Einnahmequelle haben und gleichzeitig meinen Wohnsitz in Deutschland behalten können. 5. und 6. war die kleinste Hürde, denn beides hatte ich eh schon lange vor. Nachdem ich mich umfassend erkundigt hatte, rückt nun 7. auch in greifbare Nähe, wie oben schon erwähnt mit zweifacher Unterstützung. Die Segelschule war auch schnell gefunden, sie sollte relativ nahe und vor allem felxibel sein, denn im Einzelhandel zu arbeiten hat zeitlich kaum Vorteile. Allerdings würde ich mich erst einmal für den SBF-Segel Binnen entscheiden, denn ich würde nie auf dem Meer ein Boot chartern, auf einheimischen Seen würde ich aber im nächsten Jahr ganz sicher mal ne Jolle mieten wollen. 8. würde wohl den umfangreichsten Teil der Sache ausmachen, für jemanden der sich schwer von gewohntem trennen kann. Ich begann also langsam, sortierte aus und stellte bei Ebay ein. Verkaufte, verschenkte und tauschte, lange liegendes gegen Dinge die man zukünftig wohl mehr brauchen würde. Um endgültig auszumisten würde ich aber noch ein paar Monate brauchen, genauso wie für Punkt 9-12, denn das hatte noch Zeit. 13. würde der Zahl alle Ehre machen, denn ich arbeite in meiner Firma, wie 25% der Mitarbeiter, seit 2,5 Jahren nur befristet. Leider ist die Arbeitgebermoral in Deutschland schon seit Jahren unfassbar, so das mir dieser Punkt am leichtesten fallen wird. Genauso leicht würde es mir fallen nach meiner großen Reise in Deutschland wieder Fuß zu fassen, die Wohnung blieb mir und einen Job im Einzelhandel zu finden ist mir noch nie schwer gefallen, ich war in meinem ganzen Leben noch nicht einen Tag Arbeitslos.

Mein Plan nahm also Formen an, sowohl im Kopf als auch auf dem Papier und wer weiß schon ob man überhaupt jemals wiederkommen will…

Retour

2,5 Wochen meines Urlaubs war nun schon vorbei, die Tage erschienen doppelt so lang, ich fühlte mich einfach zu wohl. Da ich meinen Rückflug noch nicht gebucht hatte, entschloß ich mich auf Arbeit anzufragen ob ich nicht noch meine Überstunden abbauen könnte um meinen Urlaub um ein paar Tage zu verlängern. Zum Glück hatten wir mobiles W-lan, da mein Skipper in Frankreich lebte und einfach eine Erweiterung für sein Festnetz beantragt hatte. Es dauerte auch nicht lange und ich bekam die Zusage, es war einfach traumhaft. Nun musste also nicht von Korsika zurück nach Berlin fliegen, sondern konnte noch gemeinsam mit ihm die Überfahrt machen und konnte, wenn alles klappte, noch ein wenig an der Cote de`Azur mit ihm zusammen zurück nach Marseille fahren. Mein Skipper war sehr erfreut darüber, denn wir verstanden uns wirklich gut und so musste er auch die 26 Stunden Überfahrt nicht allein bewältigen.

DSC_0394-kAls die Wettervorhersagen also günstig standen, fuhren wir diesmal recht früh am Morgen los. Auf Wind brauchten wir ja nicht zu achten, aber die Wellenhöhe war sehr wichtig, denn der Außenborder sprang zu gern aus dem Wasser und setzte aus, was wiederum den Pinnenpiloten durcheinander brachte. Aber wir hatten Glück und fuhren bei spiegelglattem Wasser los. Und wieder eröffnete sich uns ein Naturschauspiel, wir sahen Wale am Horizont, zum Glück weit genug entfernt von uns, aber dennoch gut zu erkennen denn die Fontäne schoß Meter hoch. Auch fliegende Fische sprangen neben unserem Boot her und in der Nacht mit riesigem Vollmond, schwamm ein Schwarm Delfine bestimmt eine halbe Stunde neben unserem Boot her. Es ist schon beängstigend schön, wenn genau neben einem so ein riesen Tier aus dem Wasser springt und man vom wieder rein platschen nass wird, aber es war auch einfach beeindruckend und man möchte das es nie aufhört. Irgendwann in der Nacht kam uns genau auf unserem Kurs ein Boot entgegen und da wir ja motorten wichen wir vorschriftsmäßig nach rechts aus, nur schien der Skipper des Entgegenkommers in der Schule nicht richtig aufgepasst zu haben, denn auch er wich trotz Besegelung nach links aus. Es war tatsächlich haarscharf das wir aneinander vorbeirauschten und das auf offener See, was für ein Zufall. Gegen Morgen wurden die Wellen dann höher, so das wir beide zur Beschwerung hinten sitzen mussten. Als dann eine Fähre am Horizont auftauchte, die gezielt von hinten in unsere Richtung fuhr wurde mir dann doch mulmig. Mein Skipper hatte sich anscheinend nicht erkundigt wo genau die Route der Fähren entlangging, aber ich hab im nachhinein erfahren, dass selbst das wenig genutzt hätte, das Fähren das obere Ende der Nahrungskette sind und entlangfahren wo sie wollen. Der Kronleuchter kam also immer näher und ich hatte im Geiste schon meine Schwimmweste an und meine persönlichsten Sachen zusammengesucht. Wenn ich hätte aufstehen können, hätte ich es wohl sogar getan, aber ich musste ja wegen der Wellen im Heck sitzen bleiben. Fast eine halbe Stunde bangte ich, denn ich konnte einfach nicht die Entfernung zu ihr einschätzen, auch nicht wie schnell sie sich bewegte, es ist unglaublich. Dann passierte aber das Unerwartete und sie bog vor uns ab rauschte von dannen. Ich atmete auf und entspannte mich, bis kurz darauf wieder so ein Exemplar am Horizont auftauchte. Da wir aber schon fleißig gefahren waren und diese wohl auch eine andere Route hatte, bog sie hinter uns ab und wir konnten dann unbehelligt weiterfahren. Eine Woche nach unserem Urlaub stand wohl in der Französischen Zeitung, dass ein Segelboot allein durch die Bugwelle einer Fähre gekentert ist.

DSC_0404 kleinDann wurde es endlich hell und wir sahen das live, was wir bis dahin nur auf unserem IPod gesehen hatten- LAND! Frankreich erhob sich vor uns und wir tuckerten die Insel Ile du Levant an. In einer wundervollen Ankerbucht, machten wir fest und legten uns schlafen, dieses mal kam es uns unendlich viel anstrengender vor, als beim letzten mal. Allerdings trieb uns die Wärme bald aus den Kojen und wir schliefen in Etappen, mal draußen im Cockpit, mal in den Kojen. Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter Nach Port Cros um Benzin zu bekommen, denn unser Kleiner schluckte ganz schön. Leider gab es in diesem idyllischen Hafen weder Süßwasser noch Benzin und dennoch mussten wir noch eine Nacht dort bleiben, da sich draußen schon wieder der Mistral tobte. Wir nutzten die Gelegenheit die kleine Festung zu erkunden und aßen das erste mal seit langem eine Pizza! Es ist erstaunlich wie viel gesünder man sich auf einem Boot ernährt, da man nur Dinge mitnehmen kann die nicht so schnell verderben und wir zudem auch keinen Kühlschrank hatten, gab es häufig Muscheln und Fisch, aber auch einfach nur Gemüsepfanne oder Couscous mit Thunfisch. Man passt sich eben an und da man durch die Wärme viel trinkt, reichen auch zwei Malzeiten völlig aus.

DSC_0487-kWir fuhren eine Nacht später dann gemütlich weiter über Porquerolles am Festland entlang Richtung Marseille. Es war erstaunlich wie anders doch alles aus dieser Richtung aussah, selbst die Ankerplätze die wir auf dem Hinweg sahen und nutzten, erkannten wir kaum wieder. Es war also gar nicht schlimm die selbe Strecke noch einmal zu fahren. Nur die Sonnenuntergänge waren gleich und der Geruch Frankreichs, den ich mir in einem Glas in Form von Zedernholz mitgenommen habe. In der Bucht von Sanary-Sur-Mer machten wir dann noch tolle Erinnerungsfotos und ein Feuerwerk wurde noch ein krönender Abschluß dieser Reise. DSC_0501-kDenn nun waren wir nur noch zwei Tagesreisen von Marseille entfernt und ich war unendlich traurig bald wieder von Schiff gehen zu müssen. Aber ich hatte mir ja ein Versprechen gegeben wiederzukommen, immer und immer wieder, bis ich dann ganz dort bleiben konnte. Und genau dieser Gedanke machte dann auch in Marseille den Abschied leichter und ich fuhr entschlossen und beinahe vorfreudig mit dem Bus zurück nach Nizza, um von dort wieder nach Hause zu fliegen.

DSC_0554-kMein Sohn der mich vom Flughafen abholte, war dann auch nicht sonderlich überrascht von dieser Entwicklung, denn wir hatten zwischendurch vom Boot aus geskypet, so das er meine Begeisterung live mitbekommen hatte. Und er kannte mich eben zu gut und war sehr angetan von dieser Entwicklung, denn auch er würde über kurz oder lang ins Ausland gehen. Er hatte in meinem Urlaub die Zusage für ein Auslandspraktikum für 3 Monate im Herbst 2014 bekommen.

Die Mary Fisher liegt derzeit in einem Hafen in der Rhone und soll nächstes Jahr über die Flüsse nach Berlin geschippert um dort verkauft zu werden. Natürlich wird die Saling bis dahin repariert. Und mein Skipper wird sich vielleicht, mit dem Erfolg seines entwickelten Spieles, ein neues Boot kaufen, wann das allerdings sein wird, steht in den Sternen!
Meine Quallenverletzung, heilte nach einer Woche ab, um sich dann wieder zu entzünden, die Nesseln, die die Qualle in die Haut schießt sind durch darüber reiben aufgeplatzt und ich hatte tatsächlich Brandblasen. Mein Knie verheilte erst nach der Reise, durch das Salzwasser konnte sich kein Schorf bilden, ich hätte konsequenter mit dem Nichtbaden sein sollen, aber wozu. Mein rechter Fuß machte mir gegen Ende noch etwas Ärger, da es mein Standbein war, wurde der Knöchel im laufe des Tages immermal dick, so das ich mit einem Verband in einem Eimer kühlen musste, ein Stützstrumpf würde dass das nächste mal verhindern. Und mein Herz ist dort geblieben, auf dem Meer…

Es war also ein unvergesslicher Urlaub und trotz aller Schwierigkeiten und Blessuren, habe ich alles mit jeder Faser meines Körpers genossen!

http://youtu.be/vV5G-2MPF-I

http://www.youtube.com/watch?v=ilBegVi_rts

Korsika

Am nächsten Morgen tuckerten wir also nach Calvi herein um unseren gebrochenen Flügel reparieren zu lassen. Es war eine wirklich kleine idyllische Stadt in einer ruhigen Bucht gelegen. Da der Hafen belegt war, bekamen wir eine Boje zugewiesen, allerdings war die Versorgung echt gut- kleine Dinghys holten den Müll ab oder brachten Frischwasser, ein super Service. Leider war die Suche nach einer Reparaturwerkstatt nicht so erfolgreich, in der Marina war die Werkstatt nicht besetzt und die Kapitänerie konnte nur mit einer Visitenkarte weiterhelfen. Es entwickelte sich zu einer Art Rollenspiel- wenn Du den anrufst, bekommst Du die Nummer von wieder einem Anderen usw. Am Ende des Tages waren wir kein Stück weiter, aber unendlich genervt. Zum Glück passte sich der Himmel unserer Laune an und wir hätten eh im Hafen bleiben müssen.

DSC_0286-kAuch am nächsten Tag waren unsere Nachforschungen nach einem Monteur ohne Erfolg, erst gegen Nachmittag fand sich endlich jemand der sich den Schaden ansehen wollte. Stunden später kam er dann auch auf seiner kleinen Vesper angerauscht, aber stellte fest das er ohne Akkuschrauber und Schweißgerät auch nicht weiterhelfen könne und beides besäße er nicht. Wir waren also wieder da wo wir angefangen hatten und mussten eine Entscheidung treffen- noch länger dort vor Ort nach, inzwischen immer unwahrscheinlicherer, Hilfe suchen oder weitertuckern und es im nächsten Hafen probieren. Wir entschieden uns für zweiteres und fuhren am nächsten Morgen los. Einmal entschieden gings uns gleich viel besser, denn diese untätige Warterei deprimierte uns zusehens.

DSC_0290-kÜber Nacht musste draußen ein irrer Sturm getobt haben, denn die Wellen waren Meterhoch. Aber nicht diese kurzen harten, sondern die langen Berge und Täler. Es war wie Achterbahn fahren und ich hätte jedesmal aufjauchzen können, wenn wir aus einem Tal auftauchten und den Horizont wiedersahen, Adrinalin pur. Nachdem uns aber ein völlig zerfleddertes Boot entgegenkam, dessen Fock total zerrissen war und das Dinghy nur als schlappe Hülle hinterherschliff, bekam es mein Skipper wohl doch mit der Angst zu tun und wir fuhren in unsere erste Ankerbucht zurück um dort noch eine Nacht zu bleiben bis sich die Wellen gelegt hatten. Wir nutzten die Gelegenheit gleich aus und versteckten unsere erste Schatztruhe. Das war gar nicht so einfach, denn sie sollte ja nicht von Unwissenden gefunden werden, aber von Wissenden um so besser. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei und fanden ein wirklich schönes Fleckchen mit toller Aussicht über die Bucht bis hin nach Calvi.

DSC_0291-1Zurück auf dem Boot sprangen wir erst einmal ins Wasser, die Hitze an Land waren wir so gar nicht mehr gewohnt. Durch den Sturm hatte es so einige Quallen in die Bucht getrieben, aber da mich an der Cote de`Azur schon eine am Fuß erwischt hatte, wußte ich ja, das sie nur ein kurzes kribbeln wie Brennesseln auf der Haut verursachten und damit konnte ich leben. Also hinein ins kalte Nass! Aber PUSTEKUCHEN!!! Die die mich da umarmte brannte wie Feuer, so schnell wie ich im Wasser war, war ich auch wieder draußen. Ich bin kein Jammerlappen, aber mir schoßen sofort die Tränen in die Augen und ich hätte schreien können. Wir versuchten die Stelle an der sie mich erwischt hatte zu kühlen, sprühten Pantenolspray darauf, aber nichts half, es brannte als wenn ich meinen Arm auf eine Herdplatte hielt. Erst Google zeigt uns was half- Essig! Zum Glück hatten wir welchen vorrätig und nach einer halben Stunde lies der Schmerz langsam nach, so verbrachte ich den Abend mit Essigumschlägen.

DSC_0350-kAm nächsten Morgen sah die Welt schon wieder anders aus, das Brennen hatte sich verflüchtigt und auch wenn ich mir beim letzten Landgang das Knie aufschürfte und nun den Rest des Urlaubs nicht mehr knien konnte, stachen wir ungeachtet dessen in See. Es folgten Tage voller strahlendem Sonnenschein, ausgiebigen Badeexzessen, traumhaft schönen Sonnenuntergängen und sternenklaren Nächten. Wir genossen die wundervolle Landschaft, die einsamen Buchten, versteckten Schatztruhen in Höhlen und hinter Steinhaufen die aussahen wie Trolle und schipperten begleitet vom tuckern unseres Motors an Korstikas Küste immer südlicher.

An einem Abend, als mein Skipper schon früher im Bett war, saß ich noch mit meinem Becher Rotwein auf dem Deck des Bootes und lauschte der Musik der etwas weiter neben uns aneinandergebundenen Charteryachten. Und ich dachte nach, über mich, mein Leben und meine Zukunft. DSC_0372-kZu Beginn meiner Reise wurde ich von meinem Skipper gefragt, wo ich mich in 5 Jahren sehe und ich konnte nur mit den Schultern zucken, weil ich nicht daran glaubte das mein Wunsch noch viel von der Welt zu sehen Wirklichkeit werden könnte. Mit meinen 44 Jahren hatte ich noch nicht wirklich viel von der Welt gesehen, denn als als alleinerziehende und verdienende Frau konnte man keine großen Sprünge machen. Mein 21 jähriger Sohn würde höchstwahrscheinlich nächstes Jahr, nach abgeschlossener Ausbildung, zu seiner Freundin nach Hamburg ziehen und ich würde aus meiner viel zu großen Wohnung ausziehen. Mit dem was ich nach über 25 Berufserfahrung verdiente, kann man in Deutschland alleine gerade so überleben, aber nix ERleben! Ich würde also über kurz oder lang eh einen Entschluss fassen müssen, wie mein Leben weitergeht. Die bisherige Reise hatten ganz verschiedene Eindrücke hinterlassen… mein sonst eher sehr rastloses Wesen, fand das erste mal seit ich denken kann Ruhe. Vielleicht lag es daran, das sich die Welt um mich bewegte, so konnte ich zur Ruhe kommen. Befürchtete Mängel, wie fehlende Intimsphäre oder Dusche, hatten mich so gar nicht mehr gestört, im Gegenteil ich genoß diese Zugehörigkeit und Zweisamkeit, die ich seit Jahren nicht mehr hatte. Fasziniert von der Gelassenheit und Freundlichkeit der Franzosen und die Andersartigkeit der Landschaften, der Unterschied vom Festland zu Korsika, diese Fremdartigkeit versus meinem gewohnten Leben. Ich habe mich wohler in Ankerbuchten, als in Häfen gefühlt, die Ruhe nach dem Trubel umso mehr genossen. Zum Glück auch schien ich Seefest zu sein. Wellenhöhe und Wind empfand ich als gegeben und hab es als unveränderlich angenommen, hingegen vorbeirasende Motorboote mich aufgeregt haben, obwohl ich die auch nicht ändern konnte. Mich hatte die unendliche Weite, dieses irrsinnige Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit nachhaltig angezeckt. Wie klein und beschränkt und eingeengt wir an Land doch lebten….

Alles erschien plötzlich so klar, so durchsichtig- man konnte mit einem Boot überallhin, wohin man auch wollte. Es gab niemanden der einem sagte wie schnell man zu fahren hatte und das man zu dicht an der Kreuzung parkte, niemand wollte Geld fürs ankern und in Marinas musste man nur zur Not um die Vorräte aufzutanken. Also, warum nicht mit dem Boot die Welt bereisen, mich von meinem angesammelten Ballast befreien, den Rest im Keller einlagern und die Wohnung vermieten. In 20 Jahren würde mich keiner mehr freiwillig auf seinem Boot wollen, noch ist alles da wo es hingehört und ich bin fit genug um mich auch körperlich auf einem Boot einzubringen. Ich lebe nur einmal und das Leben endet in jedem Fall tödlich! Ich hatte etwas entdeckt wonach ich seit Jahren gesucht habe, es war als wenn eine Tür vor mir geöffnet wurde und plötzlich Frischluft in mein Leben kam und endlich die große weite Welt zum greifen nahe ist.

Warum also nicht die Welt umsegeln! Und ich wußte plötzlich dass das gehen kann!!!

Ich würde einen Segelbootführerschein machen, so oft wie möglich aufs Wasser gehen, Erfahrungen sammeln, um dann in 1-2 Jahren für eine Zeit auszusteigen und nur noch zu LEBEN, denn nach mehr als 25 Jahren Tag ein Tag aus arbeiten zu gehen, hatte ich mir DAS verdient. Nicht wie meine Kollegen mit 46 einen Herzinfarkt oder mit 51 einen Schlaganfall bekommen und wenn dann bitte nicht auf Arbeit, sondern auf einem Boot. Was war schon eine abgebrochene Saling, eine Kollision mit einer Feuerqualle oder ein aufgeschürftes Knie dagegen. Es wäre so einfach glücklich und frei zu sein und dieses Gefühl der Ausgeglichenheit und inneren Ruhe dauerhaft zu haben.

Ich teilte meinen Entschluss meinem Skipper mit und schob ihm die Schuld in die Schuhe, weil er mir schließlich diesen tollen Urlaub und die darausfolgende Erkenntnis ermöglicht hatte. Seine Antwort darauf war nur- „sehr gern geschehen“

Die folgenden Tage genoss ich umso mehr, in denen wir von Calvi aus ins Naturschutzgebiet La Scandola über Galeria, bis hin zum Golfe de Porto unsere Schätze versteckten, doch unsere Zeit war begrenzt und wir mussten bald unseren Rückweg antreten…